{"id":1109,"date":"2015-03-08T14:16:40","date_gmt":"2015-03-08T13:16:40","guid":{"rendered":"http:\/\/zoemobil.de\/?p=1109"},"modified":"2015-12-04T00:17:54","modified_gmt":"2015-12-03T23:17:54","slug":"zum-laden-laden-oder-kommunen-gebt-strom","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zoemobil.de\/?p=1109","title":{"rendered":"&#8222;Zum Laden laden&#8220; oder &#8222;Kommunen, gebt Strom!&#8220;"},"content":{"rendered":"<figure id=\"attachment_598\" aria-describedby=\"caption-attachment-598\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/ZOE-und-Golf.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-598\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/ZOE-und-Golf.jpg\" alt=\"ZOE beim Golf im Land Brandenburg\" width=\"675\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/ZOE-und-Golf.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/ZOE-und-Golf-300x224.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/ZOE-und-Golf-268x200.jpg 268w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-598\" class=\"wp-caption-text\">ZOE beim Golf<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Fr\u00fchling kommt, bald ist es wieder so weit: Den Menschen treibt es hinaus ins Gr\u00fcne. Doch wohin?<\/p>\n<p>Von der Beantwortung dieser Frage h\u00e4ngt das Einkommen vieler Mitb\u00fcrger ab. Grunds\u00e4tzlich gilt f\u00fcr sie die Aufgabe, Besuchern aus anderen Regionen einen Anziehungspunkt zu bieten und sie damit zu sich zu locken. Sind diese dann angekommen, werden von den G\u00e4sten an Ort und Stelle Dienstleistungen und Waren konsumiert und sie bringen den ans\u00e4ssigen Unternehmen Ums\u00e4tze und Gewinne.<\/p>\n<p>Tourismus als die Branche f\u00fcr Reisen, Urlaub und Erholung ern\u00e4hrt damit direkt und indirekt \u00fcber zw\u00f6lf Prozent der Erwerbst\u00e4tigen (Quelle: <a title=\"Wirtschaftsfaktor Tourismus\" href=\"http:\/\/www.bmwi.de\/BMWi\/Redaktion\/PDF\/Publikationen\/wirtschaftsfaktor-tourismus-deutschland-langfassung,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf\" target=\"_blank\">Bundesministerium f\u00fcr Wirtschaft und Technologie (BMWi)<\/a>). Dabei ist der Anteil inl\u00e4ndischer Touristen auf privaten Reisen am gr\u00f6\u00dften: Fast 90% der G\u00e4ste stammen aus Deutschland und beinahe 80% der Reisen sind privater Natur.<\/p>\n<h3>Auf Achse<\/h3>\n<p>Unbestritten und f\u00fcr jeden wahrnehmbar sind im privaten Reiseverkehr innerhalb Deutschlands die Meisten mit eigenen Fahrzeugen unterwegs. Den G\u00e4sten also diesbez\u00fcglich entgegenzukommen, ist sicherlich eine sinnvolle Ma\u00dfnahme. Gute Stra\u00dfen und Parkm\u00f6glichkeiten sind eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit, Tankstellen f\u00fcr die Versorgung der Fahrzeuge ohnehin fl\u00e4chendeckend vorhanden.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine sicherlich in der Zukunft zunehmende Fahrzeugart ist letzteres jedoch noch noch nicht der Fall. Selten denken Kommunen bei den vielen anstehenden Aufgaben \u00fcber die Austattung Ihrer Region mit Ladem\u00f6glichkeiten f\u00fcr Elektroautos nach. Oder sehr lange. Vielleicht auch lieber erst n\u00e4chstes Jahr. Und mangels Erfahrungen leider oft auch mit einem ung\u00fcnstigen Ergebnis. &#8222;Elektroautos? Ja, gibts die denn \u00fcberhaupt schon?&#8220; ist in diesem Zusammenhang eine \u00fcberraschend h\u00e4ufig gestellte Frage.<\/p>\n<p>Ja, die gibts schon! Und da die realistische Reichweite der \u00fcberwiegenden Zahl dieser Fahrzeuge noch im Bereich von 120 bis 150km liegt, sind sie derzeit meistens in und um Ballungsr\u00e4ume und Gro\u00dfst\u00e4dte herum zu finden. Wer jedoch dort ein solches Auto besitzt und f\u00e4hrt, den reizt es nat\u00fcrlich auch, damit in der Freizeit unterwegs zu sein. Und nun kommen wir zur\u00fcck zu der eingangs gestellten Frage: &#8222;Doch wohin?&#8220;<\/p>\n<h3>Werbung um G\u00e4ste<\/h3>\n<p>Dazu muss man wissen, dass beim Fahrer eines Elektroautos neben der Lust an der elektrischen Fortbewegung auch eine Sorge existiert, n\u00e4mlich die, mit leerem Akku irgendwo doof in der Landschaft herumzustehen. Daher plant der Elektromobilist notgedrungen seine Fahrten ziemlich sorgf\u00e4ltig. Ein Ziel oder eine Strecke ohne Ladem\u00f6glichkeiten ist ein Ding der Unm\u00f6glichkeit. Die Frage &#8222;Wohin?&#8220; ist f\u00fcr ihn also immer verbunden sein mit &#8222;Kann ich da laden?&#8220;<\/p>\n<figure id=\"attachment_1125\" aria-describedby=\"caption-attachment-1125\" style=\"width: 224px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Laden-beim-Lernen-502x670.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1125\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Laden-beim-Lernen-502x670-224x300.jpg\" alt=\"Laden beim Lernen - und beim Kaffeetrinken\" width=\"224\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Laden-beim-Lernen-502x670-224x300.jpg 224w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Laden-beim-Lernen-502x670.jpg 502w\" sizes=\"(max-width: 224px) 100vw, 224px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1125\" class=\"wp-caption-text\">Laden beim Lernen &#8211; und beim Kaffeetrinken<\/figcaption><\/figure>\n<p>&#8222;Hierher, zu uns!&#8220; und &#8222;Ja, nat\u00fcrlich!&#8220; sollten die Antworten von denen lauten, die mal ein Elektroauto sehen und die Insassen dieser Fahrzeuge bei sich begr\u00fc\u00dfen m\u00f6chten.<br \/>\nIm Folgenden sollen daher ein paar Zusammenh\u00e4nge und technische Fragen gekl\u00e4rt werden, die sich aus dieser Aufgabenstellung ergeben. Denn noch sind die Erfahrungen mit der Elektromobilit\u00e4t vor allem bei denen vorhanden, die sie bereits erleben. Allgemein existieren mitunter jedoch Vorstellungen, die wenig mit der Realit\u00e4t zu tun haben. Und da kommt es auch bei gut gemeinten Initiativen zu Fehlern, die dann zu einem Misserfolg f\u00fchren k\u00f6nnen.<br \/>\nWenn man aber wei\u00df, was gebraucht wird, kann man Energie und Investitionen nat\u00fcrlich sinnvoller einsetzen. Man erreicht damit eine neue Zielgruppe, verschafft sich einen Wettbewerbsvorteil und ein \u00f6kologisches Image. Ein Gewinn f\u00fcr jede Kommune.<\/p>\n<h3>Energiebedarf<\/h3>\n<p>Nur etwa 60km vom Wohnort entfernt liegt der Punkt, an dem die meisten Fahrer von Elektroautos umdrehen m\u00fcssen, wenn sie ohne Aufladung wieder zur\u00fcck kommen wollen. M\u00f6chte man in 100km Entfernung von Gro\u00dfst\u00e4dten und Ballungsr\u00e4umen den elektrischen G\u00e4sten eine Attraktion bieten, dann reicht es oft schon, mit einer sicheren Ladem\u00f6glichkeit zu winken. Der Rest ergibt sich dann fast von selbst. Mindestens w\u00e4hrend der Ladezeit hat man dann die Insassen des Autos fest im Griff und kann ihnen Essen, Trinken, eine sch\u00f6ne Aussicht oder den Besuch des Erlebnisbades anbieten. Sie k\u00f6nnen ja erst einmal nicht weg.<\/p>\n<p>So simpel sich das anh\u00f6rt, so einfach ist es auch: Auf 100km verbraucht ein Elektroauto zwischen 10 und 20kWh. Das kommt vor allem auf den (Blei)Fu\u00df des Fahrers an. Ein ganz normaler Schnitt bei flotter Fahrt sind zum Beispiel 17kWh (Kilowattstunden). Damit k\u00f6nnte man alternativ von morgens um 6 bis nachts um 11 staubsaugen und vermutlich ein ganzes Hotel reinigen. Etwa 1.200 Scheiben Brot lie\u00dfen sich damit in rund 20 Stunden knusprig braun toasten oder fast 300 Jeans sorgf\u00e4ltig dampfb\u00fcgeln und w\u00e4hrenddessen 24 Stunden lang Fernsehen. Kosten daf\u00fcr etwa \u20ac5 &#8211; nat\u00fcrlich zuz\u00fcglich Staubbeutel, Wei\u00dfbrot, Hosen und GEZ.<\/p>\n<p>Um diese Energie wieder in den Akku zu pumpen, braucht es nat\u00fcrlich entweder viel Zeit oder alternativ ein extra dickes Kabel an einer extra dicken Steckdose. Damit das Ganze auch f\u00fcr Nichtelektriker beherrschbar bleibt, haben sich die Hersteller daf\u00fcr zwei grunds\u00e4tzliche Verfahren und verschiedene Anschlusssysteme einfallen lassen: Laden an der Steckdose und Schnellladen an der Ladebox oder -s\u00e4ule.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1081\" aria-describedby=\"caption-attachment-1081\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1081\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault-300x300.jpg\" alt=\"Notladekabel Renault, 2,3 bis 3,3kW\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault-100x100.jpg 100w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Notladekabel-Renault.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1081\" class=\"wp-caption-text\">Notladekabel Renault, 2,3 bis 3,3kW<\/figcaption><\/figure>\n<p>Laden kann also dauern. Denn die \u00fcbliche Haushaltssteckdose oder Schuko-Steckdose ist f\u00fcr Staubsauger, Toaster, B\u00fcgeleisen und Fernseher gedacht, nicht aber in erster Linie f\u00fcr rollende Riesenakkus. Eine \u00dcbernachtung ist also eventuell schon n\u00f6tig, will man einen leergefahrenen Stromspeicher aus der 230V-Dose wieder mit Saft f\u00fcllen. Kein Problem und eine Chance also f\u00fcr Pensionen und Hotels, wo sich der Gast \u00fcber mehrere Stunden oder \u00fcber Nacht aufh\u00e4lt. F\u00fcr sein Elektroauto hat der Fahrer in der Regel ein Kabel dabei, mit dem man an einer ordenlich installierten 230V Schukosteckdose laden kann, die mit einer vorschriftsm\u00e4\u00dfigen 16A Zuleitung versorgt wird. Bietet man dem Gast eine solche, gut zug\u00e4ngliche Anschlussm\u00f6glichkeit und wirbt damit, hat man schon ein Plus gegen\u00fcber anderen.<\/p>\n<h3>Der bessere Anschluss: Typ 2<\/h3>\n<p>Leider leiden die Steckdosen auf Dauer unter der hohen Belastung durch die enstehende W\u00e4rme. Verl\u00e4ngerungskabel, Mehrfachsteckdosen oder Schalter sind ebenfalls keine gute Idee und ein Risiko, wenn man dar\u00fcber ein Elektroauto laden will. Das Mindeste sollte also sein, eine besonders robuste Schukosteckdose mit einer der Entfernung zur Verteilung angemessen starken Zuleitung zu installieren. Ideal ist, sie an einen separaten 16A Sicherungsautomaten anzuschlie\u00dfen. Das vermeidet \u00dcberraschungen, schafft Stabilit\u00e4t und ist dennoch eine preiswerte L\u00f6sung.<\/p>\n<p>Besser, langlebiger und besonders sicher ist jedoch die Anschlusstechnik, die sich in Europa als Norm f\u00fcr Elektroautos durchgesetzt hat, weil sie speziell daf\u00fcr entwickelt wurde. Sie nennt sich &#8222;Typ2&#8220; und vermag alles zum Auto leiten, was so an Strom aus einem Hausnetz kommen kann: 230V &#8222;Haushaltsstrom&#8220; mit rund 3,7kW Leistung bis hin zu 400V &#8222;Kraftstrom&#8220; mit bis zu 43kW Leistung. Und das aus einer einzigen Steckdose.<\/p>\n<figure id=\"attachment_995\" aria-describedby=\"caption-attachment-995\" style=\"width: 204px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Einsam-in-Braunschweig-460x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-995\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Einsam-in-Braunschweig-460x675-204x300.jpg\" alt=\"Strom aus Wand - hier auch f\u00fcr G\u00e4ste\" width=\"204\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Einsam-in-Braunschweig-460x675-204x300.jpg 204w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Einsam-in-Braunschweig-460x675.jpg 460w\" sizes=\"(max-width: 204px) 100vw, 204px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-995\" class=\"wp-caption-text\">Strom aus Wand &#8211; hier auch f\u00fcr G\u00e4ste<\/figcaption><\/figure>\n<p>(Fast) alle Elektroautos haben ein Typ2-Kabel mit dem dazu passenden Stecker dabei, weil man damit ebenfalls an den derzeit bereits 6000 \u00f6ffentlichen Lades\u00e4ulen &#8222;tanken&#8220; kann. Daher ist es durchaus sinnvoll, wenn man seinen G\u00e4steparkplatz oder die Garage mit einem solchen Anschluss ausstattet. Er ist sehr robust, sicher und wetterfest.<br \/>\nJe nach Befestigungsart und Bauweise sind die Typ2-Anschl\u00fcsse in einer Wallbox oder Lades\u00e4ule untergebracht. Die Wallboxen kosten dabei zwischen \u20ac500 und \u20ac1000, Lades\u00e4ulen sind entsprechend teurer. F\u00fcr Zuleitung, Befestigung oder ein Fundament kommen nat\u00fcrlich weitere Kosten hinzu.<\/p>\n<p>Am preiswertesten ist die Montage einer Wallbox an einer Wand oder Mauer und idealerweise nicht zu weit von der Elektroverteilung entfernt. Dann sind Befestigung und Kabelf\u00fchrung nat\u00fcrlich am einfachsten zu bewerkstelligen.<\/p>\n<p>Dabei reicht bei einer solche Wallbox grunds\u00e4tzlich auch eine Zuleitung f\u00fcr die \u00fcbliche Steckdose aus, die ja 230V Spannung bei 16A Stromst\u00e4rke vertragen muss. Boxen f\u00fcr die daraus resultierende elektrische Leistung von 3,7kW haben auch den niedrigsten Preis. Nur bei gr\u00f6\u00dfere Entfernungen zwischen Verteilung und Box wird der Elektroinstallateur daf\u00fcr eine st\u00e4rkere Zuleitung verlegen m\u00fcssen, damit Spannungsverluste unter Last ausbleiben.<\/p>\n<p>Es macht aber ebenfalls Sinn, gleich eine Box mit h\u00f6here Leistung zu installieren, um die Investition auf l\u00e4ngere Zeit zu sichern. In Zukunft werden die Akkus sicherlich gr\u00f6\u00dfer werden und h\u00f6here Ladeleistungen \u00fcblich sein. Zudem ist es kaum teurer, da nun eine g\u00fcnstigere technische L\u00f6sung zum Einsatz kommen kann: Mit nur zwei Dr\u00e4hten mehr in der Zuleitung l\u00e4sst sich bei derselben Kabelst\u00e4rke die dreifache Leistung \u00fcbertragen: Der h\u00e4ufig noch &#8222;Kraftstrom&#8220; oder &#8222;Drehstrom&#8220; genannte Dreiphasenwechselstrom, der zum Beispiel auch f\u00fcr Durchlauferhitzer oder Maschinen verwendet wird, macht es m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Es ist also nicht viel teurer, eine 11kW Ladebox zu installieren, was die Dauer f\u00fcr eine volle Aufladung f\u00fcr viele aktuelle Fahrzeuge auf bis zu drei Stunden reduziert. Der Vorteil f\u00fcr den Betreiber: Es k\u00f6nnen nacheinander in derseben Zeit mehr Fahrzeuge von G\u00e4sten an derselben Box geladen werden und f\u00fcr zuk\u00fcnftige Akkukapazit\u00e4ten stehen dann bereits passende Anschlussleistungen zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<h3>Andere bunte Steckdosen gibt es schon l\u00e4nger<\/h3>\n<p>Tats\u00e4chlich sind eine geh\u00f6rige Anzahl Fahrer von Elektroautos heutzutage au\u00dferordentlich verwegene Abenteurer mit den F\u00e4higkeiten eines MacGiver und begierig, aus jeder stromf\u00fchrenden Leitung Energie f\u00fcr ihr Auto zu zapfen. Untereinander verst\u00e4ndigen sie sich mit einer Art Buschfunk \u00fcber geeignete Stromquellen, bewerten diese und hinterlassen Tipps f\u00fcr Gleichgesinnte. Daher reicht es mitunter auch schon, einfache, bereits vorhandene Ladem\u00f6glichkeiten zu benennen und zum Beispiel im <a title=\"Stromtankstellen\" href=\"http:\/\/www.goingelectric.de\/stromtankstellen\/\" target=\"_blank\">Stromtankstellenverzeichnis auf GoingElectric<\/a> bekannt zu machen. Nachrichten \u00fcber bisher unbekannte Steckdosen verbreiten sich so in Windeseile und sehr verl\u00e4sslich, sind also eine kostenlose Werbung f\u00fcr das eigene Unternehmen oder die Kommune.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1142\" aria-describedby=\"caption-attachment-1142\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1142\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506-300x300.jpg\" alt=\"crOhm-Box mit Adaptern f\u00fcr einfach alles\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506-100x100.jpg 100w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/crOhm-Box-506x506.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1142\" class=\"wp-caption-text\">crOhm-Box mit Adaptern f\u00fcr einfach alles<\/figcaption><\/figure>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist diesen Helden der Elektromobilit\u00e4t n\u00e4mlich alles willkommen, wo Spannung anliegt. Egal ob wei\u00df, schwarz, blau oder rot &#8211; Hauptsache es funkt. Der Elektromobilist mit ausgepr\u00e4gtem Pioniergeist hat zur Nutzung dieser Quellen ein Sammelsurium von Adaptern und Ladeger\u00e4ten im Kofferaum. So kann er zum Beispiel neben der genannten simplen Haushaltssteckdose auch die blaue Campingdose oder eine der roten Drehstromdosen mit unterschiedlichen Stromst\u00e4rken nutzen. Wichtig ist nur, dass wie bei allen elektrischen Installationen die technischen Regeln eingehalten wurden &#8211; und neben der Anschlussdose nicht gerade ein Blumenbeet, der Gartenteich oder der Misthaufen liegt. Das Auto muss ja auch noch irgendwo stehen.<\/p>\n<p>Wer also etwas anzubieten hat, der sollte es ruhig auch zeigen. Eine rote Drehstromdose an der Garage, in der Scheune oder hinter der Werkstatt taugt demnach als erfolgversprechendes Lockmittel, wenn man den &#8222;Rotgesteckerten Elektrohirschen&#8220; einmal aus der N\u00e4he betrachten m\u00f6chte. Er ist als Kunde f\u00fcr Kaffee und Kuchen, Kunstgewerbe, selbstzuerntende Feldfr\u00fcchte, die Besichtigung der Museumsm\u00fchle oder eine Draisinenfahrt durchaus zu begeistern und sucht generell die N\u00e4he des Menschen &#8211; mit &#8217;ner Steckdose.<\/p>\n<p>In Fremdenverkehrsprospekten, auf Orientierungstafeln und auf der Website ist derartige Information daher nat\u00fcrlich nicht ohne Wirkung. Noch besser ist zus\u00e4tzlich die genannte Ver\u00f6ffentlichung der Dose auf GoingElectric. Da gucken alle nach, die elektrisch unterwegs sind.<\/p>\n<h3>Stromkosten und Abrechnung<\/h3>\n<p>Bei der Bereitstellung von Ladem\u00f6glichkeiten viel Geld zu versenken, das nicht wieder hereinkommt, ist nat\u00fcrlich eine allzu verst\u00e4ndliche Bef\u00fcrchtung. Dies ist aber vor allem zu erwarten, wenn man die falsche Technik installiert und damit die beabsichtigte Wirkung verfehlt wird. Wenn man jedoch mit der richtigen Ma\u00dfnahme zus\u00e4tzliche Kunden bekommt und seinen Umsatz entsprechend erh\u00f6hen kann, dann rechnet sich die Investition nach einer gewissen Zeit. Noch mehr gilt dies, wenn nicht nur <em>ein<\/em> Anbieter von der Existenz einer Ladem\u00f6glichkeit profitiert, sondern sich <em>mehrere<\/em> Nutznie\u00dfer die Kosten teilen k\u00f6nnen. Auf jeden Fall sollte man das also untereinander besprechen und eventuell auf der Basis der Kommune eine generelle L\u00f6sung f\u00fcr einen ganzen Ort schaffen, von der alle etwas haben k\u00f6nnen.<br \/>\nEin interessanter Ansatz k\u00f6nnen vielleicht auch Partnerschaften von Unternehmen und Kommunen sein. Ein Beispiel ist ein &#8222;Private-Public-Partnership&#8220; aus Norddeutschland, \u00fcber das man <a title=\"PPP &quot;Laden in Gr\u00f6mitz&quot;\" href=\"http:\/\/www.goingelectric.de\/forum\/infrastruktur\/laden-in-groemitz-schleswig-holstein-t9367.html\" target=\"_blank\">hier <\/a>bei GoingElectric lesen kann.<\/p>\n<p>Wobei der Aufwand f\u00fcr den Strom allein auf absehbare Zeit bei den Gesamtkosten f\u00fcr den Anschluss eine eher untergeordnete Rolle spielen d\u00fcrfte. Erst wenn sehr viele Fahrzeuge dort laden, wird das ein sp\u00fcrbarer Posten. Strom ist ja relativ billig, und daher lautet ein Grundsatz bei der Gestaltung von Schaufenstern und anderen Gesch\u00e4ftsanbahnungsstrategien auch &#8222;Licht ist die beste Werbung&#8220;. Und im \u00fcbertragenen Sinne gilt das auch f\u00fcr den Ladestrom von Elektroautos.<\/p>\n<p>Ein Gast mit Elektroauto kommt vielleicht nur deshalb in ein bestimmtes Hotel, weil er dort w\u00e4hrend der \u00dcbernachtung auch eine Ladem\u00f6glichkeit hat. Zwar gibt es insgesamt noch wenige elektrische Autos, aber JEDER Fahrer eines solchen Fahrzeugs w\u00fcrde zun\u00e4chst nach der Ladem\u00f6glichkeit f\u00fcr sein Auto schauen, wenn er ein Hotel sucht. F\u00fcr den Fahrer eines konventionellen Fahrzeuges gelten in erster Linie andere Kriterien. Wer aber elektrisch f\u00e4hrt, landet durch diese f\u00fcr ihn wichtige Bedingung an Orten, die er mit dem Benziner oder Diesel niemals angesteuert h\u00e4tte. Das ist \u00fcbrigens auch ganz reizvoll am elektrischen Fahren und geh\u00f6rt f\u00fcr die Besitzer der Autos mit zum Thema.<\/p>\n<figure id=\"attachment_735\" aria-describedby=\"caption-attachment-735\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Zukunftstechnologie-bei-der-BAM-675x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-735\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Zukunftstechnologie-bei-der-BAM-675x506.jpg\" alt=\"Auf 'ner Veranstaltung tut's auch mal ein Provisorium\" width=\"675\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Zukunftstechnologie-bei-der-BAM-675x506.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Zukunftstechnologie-bei-der-BAM-675x506-300x224.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2014\/08\/Zukunftstechnologie-bei-der-BAM-675x506-268x200.jpg 268w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-735\" class=\"wp-caption-text\">Auf &#8217;ner Veranstaltung tut&#8217;s auch mal ein Provisorium<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die professionelle Abrechnung des Stroms macht also bei einer sehr geringen Zahl von Fahrzeugen h\u00e4ufig erst einmal keinen Sinn. Man muss messen, berechnen und Zahlungen verbuchen, das kostet ebenfalls Geld und oft mehr, als der Strom und der \u00fcbrige Betrieb. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte man eine Pauschale verlangen, aber f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit wird wohl ein kostenloses Ladeangebot eher den Sinn, Wert und Charakter einer Werbeaktion oder eines Rabattes haben und so weniger Arbeit machen, als 200 kWh = \u20ac50 f\u00fcr zehn Autos im Jahr abzurechnen. Wenn die zehn Autos jedoch Ums\u00e4tze f\u00fcr zwanzig \u00dcbernachtungen, Essen und Eintrittskarten bringen, die sonst nicht entstanden w\u00e4ren, ist der Gewinn vermutlich gr\u00f6\u00dfer.<\/p>\n<p>Auch eine M\u00f6glichkeit w\u00e4re es, \u00e4hnlich wie manchmal beim Angebot von Blumen, Gem\u00fcse oder \u00e4hnlichen Produkten am Wegesrand einfach neben der Steck-Dose eine Spar-Dose f\u00fcr einen kleinen Obulus zu montieren. So h\u00e4lt man den Aufwand klein und kann dennoch etwas Ausgleich f\u00fcr die entstehenden Betriebskosten erwarten.<\/p>\n<p>Einige Anbieter von Ladetechnik schlie\u00dfen sich jedoch auch an eines der bereits existierenden Abrechnungsysteme wie <a title=\"TheNewMotion\" href=\"http:\/\/www.thenewmotion.de\/\" target=\"_blank\">TheNewMotion<\/a> oder <a title=\"PlugSurfing\" href=\"https:\/\/www.plugsurfing.com\/de\" target=\"_blank\">PlugSurfing<\/a> an, die sich vollst\u00e4ndig um die Messung des bezogenen Stroms und die Verg\u00fctung des Lades\u00e4ulenbetreibers k\u00fcmmern. Nat\u00fcrlich verdienen auch diese Abrechnungsfirmen ein wenig an jedem Ladevorgang und die Ladetechnik ist etwas aufw\u00e4ndiger ausgestattet und somit teurer. Aber h\u00e4ufig entschlie\u00dfen sich auf diese Weise auch Unternehmen mit eigenen E-Fahrzeugen zu einem \u00f6ffentlich zug\u00e4nglichen Ladepunkt, die keinen unmittelbaren Vorteil davon haben, dass jemand anderes dort l\u00e4dt. Der Fahrer des Elektroautos identifiziert sich dabei mit einem Chip des entsprechenden Anrechnungsunternehmens, den er an die Ladebox h\u00e4lt und muss sp\u00e4ter deren Rechnung bezahlen. Der Inhaber der Lades\u00e4ule bekommt stattdessen von dem Umternehmen eine Verg\u00fctung \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p>Auch Stadtwerke und \u00fcberregionale Stromversorger bieten die Aufstellung eigener Lades\u00e4ulen an. Die Konditionen daf\u00fcr sind jedoch sicherlich v\u00f6llig unterschiedlich und m\u00fcssen daher indiduell erforscht werden. Besonders interessant ist ein solches Angebot f\u00fcr Stadtwerke, wenn die grunds\u00e4tzliche M\u00f6glichkeit geschaffen wird, den regional erzeugten Strom im Netz des Stadtwerkes unter anderem auch an Lades\u00e4ulen zu vermarkten. Bei entsprechender Abrechnung entsteht daraus ein Gewinn, der unmittelbar den regionalen Produzenten dieses Stroms zu Gute kommt.<\/p>\n<h3>Schnellladen unterwegs<\/h3>\n<p>Tankstellen und Rastst\u00e4tten sind aufgrund ihrer Lage f\u00fcr schnelle, kurze Ladestopps sicherlich die bevorzugten Standorte. Durch den Wunsch nach m\u00f6glichst kurzen Unterbrechungen auf Reisen sind die Anforderungen und die L\u00f6sungen hier grunds\u00e4tzlich etwas anders.<\/p>\n<p>Eine Tankstelle an einer Landstra\u00dfe oder Autobahn hat zum Beispiel am verkauften Treibstoff f\u00fcr einen Kleinwagen etwa 35 bis 40 Cent Gewinn. Nach zehn Minuten ist der Kunde wieder weg. Die Fahrzeuge sind \u00fcberwiegend aus der Region, bei der Lage an einer Fernstra\u00dfe nat\u00fcrlich auch aus weiter entfernten Orten. W\u00fcrde die Tankstelle auch Elektroautos laden lassen, bek\u00e4me sie zus\u00e4tzliche Kunden, die jeweils mindestens eine Stunde lang Zeit haben. Mit jedem verkauften &#8222;Milchkaffee, normal&#8220; w\u00e4ren vermutlich bereits \u20ac2,50 Verdienst zu erzielen, mehr als sechs Mal soviel, wie beim Tanken eines Kleinwagens.<\/p>\n<p>Auch hier ist die noch geringe Anzahl der Elektroautos bei entsprechender Lage kein Nachteil an sich &#8211; wenn man nicht zu lange z\u00f6gert und der Nachbar schneller ist. W\u00e4hrend Benziner und Diesel auf der Durchreise mehr oder weniger zuf\u00e4llig halten, sind Elektroautos quasi auf den Ladestopp angewiesen, wenn er in g\u00fcnstigem Abstand zu St\u00e4dten oder Ballungsr\u00e4umen liegt. Von dort kommen die Autos oder fahren dorthin, m\u00fcssen zum Laden halten, wenn ihre Reichweite ersch\u00f6pft ist oder keine weitere Ladem\u00f6glichkeit danach erreicht werden kann. Und die Fahrer haben dann eine Stunde &#8222;Ladeweile&#8220;. Hier muss man nur ein entsprechendes Angebot bereithalten, das in der Regel ohnehin bereits vorhanden ist.<\/p>\n<p>Allerdings ist f\u00fcr durchreisende Fahrzeuge der Aufwand und die Investition deutlich h\u00f6her. Erstens muss eine gr\u00f6\u00dfere Leistung angeboten werden, als f\u00fcr den \u00dcbernachtungsgast oder Museumsbesucher, damit der Ladestopp attraktiv ist. Mindestens 20 bis 22kW sind heute typisch, werden als akzeptabel angesehen und reichen aus, um in etwa einer Stunde wieder 100 bis 150km Reichweite in den Akku zu bekommen. In n\u00e4chster Zukunft werden bei gr\u00f6\u00dferen Akkukapazit\u00e4ten Leistungen von 43 bis 50kW n\u00f6tig sein. Diese Leistung k\u00f6nnen leider nur wenige Automodelle \u00fcber preiswerte Wechselstrom-Anschl\u00fcsse laden. Die meisten deutschen und asiatischen Hersteller verwenden zum Schnellladen Gleichstrom &#8211; und auch noch unterschiedliche Steckersysteme. Um alle zu versorgen, braucht man also drei Anschlusskabel an einer ziemlich teuren Kombi-Lades\u00e4ule mit Typ2 (Wechselstrom), CCS und CHAdeMO-Ladesteckern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1161\" aria-describedby=\"caption-attachment-1161\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schnellladen-Wollin-675x504.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1161\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schnellladen-Wollin-675x504.jpg\" alt=\"Gleichstrom, Wechselstrom, Benzin, Kaffee, Diesel und 100% Rindfleisch\" width=\"675\" height=\"504\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schnellladen-Wollin-675x504.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schnellladen-Wollin-675x504-300x224.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/Schnellladen-Wollin-675x504-268x200.jpg 268w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1161\" class=\"wp-caption-text\">Gleichstrom, Wechselstrom, Benzin, Kaffee, Diesel und 100% Rindfleisch<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dennoch lohnt sich die \u00dcberlegung, wenn man bedenkt, dass damit ein neuer Kundenkreis f\u00fcr etwa eine Stunde an den betreffenden Ort gebunden ist &#8211; und vermutlich wiederkommt, wenn er auf der R\u00fcckfahrt ist.<\/p>\n<p>Abgesehen von F\u00fcllstationen f\u00fcr Tank, Akku und Magen gibt es nat\u00fcrlich auch Orte, die der Kunde aus einem anderen Interesse ansteuert und wo er sich eventuell etwas l\u00e4nger aufhalten m\u00f6chte. Wer ein Museum besucht oder eine Veranstaltung, wer beim Shoppen ist oder einen langen Spaziergang macht, gediegen speist, badet oder Sport treibt, kommt vielleicht erst nach zwei oder drei Stunden zur\u00fcck zum Fahrzeug. Allerdings ist auch hier die Atraktivit\u00e4t des Ortes auf Dauer h\u00f6her, wenn mindestens 22kW angeboten werden. Dann k\u00f6nnen auch gr\u00f6\u00dfere Akkus wieder voll werden oder Kurzbesucher ebenfalls eine &#8222;volle Ladung&#8220; bekommen, falls ihre Anfahrt weiter ist.<\/p>\n<p>In jedem Fall sucht ein elektromobiler Gast f\u00fcr seine Freizeit nach Zielen, die es ihm m\u00f6glich machen dort w\u00e4hrend seines Aufenthaltes sein Auto zu laden, vorausgesetzt, das Ziel ist so weit entfernt, dass das Laden f\u00fcr ihn \u00fcberhaupt Sinn macht. 200 Lades\u00e4ulen in der Stadt werden nur dann ausgelastet, wenn 1000 Elekroautos dort jeden Tag zu Besuch sind. Wer n\u00e4mlich wei\u00df, dass er nach 50km ohnehin abends wieder in seiner Garage steht, der wird meistens auch erst dort laden.<\/p>\n<h3>Lage und Leistung<\/h3>\n<p>Daher kann man sich leicht \u00fcberlegen, welche Art des Ladeangebotes f\u00fcr die eigene Kommune oder Unternehmung am ehesten in Frage kommt.<\/p>\n<p><strong>Bin ich als Reiseziel f\u00fcr die Bewohner einer Gro\u00dfstadt interessant und liege bis zu 120km entfernt?<\/strong> Dann kann ich die Fahrer von Elektroautos auf mich aufmerksam machen, indem ich Ihnen Ladem\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Zeit ihres vermutlichen Aufenthaltes anbiete. F\u00fcr ein Wellnesswochenende mit Ausfl\u00fcgen in die n\u00e4here Umgebung reichen ihnen Anschl\u00fcsse mit 16A Zuleitung aus. Meines Erachtens daf\u00fcr ideal ist ein Typ2-Anschluss mit 11kW, also Dreiphasen-Wechselstrom. Den kann sich auch ein kleines Hotel oder ein Ferienbauernhof leisten, ohne ein gro\u00dfes finanzielles Risiko einzugehen.<\/p>\n<p><strong>Welche Schnellladem\u00f6glichkeit kann ich zum Beispiel auf dem Marktplatz anbieten, um meinen Ort mit allen dort ans\u00e4ssigen Anbietern interessant f\u00fcr Elektrotouristen zu machen?<\/strong> Am besten alle drei Anschlussarten mit mindestens 20kW Gleichstrom bzw. 22kW Wechselstrom. Das w\u00e4re schon aufgrund der h\u00f6heren Kosten eine eher kommunale Installation, deren Wirkung sich daf\u00fcr aber auf die Region verteilt. Die Nutzer dieser Ladem\u00f6glichkeit kommen entweder von weiter her und \u00fcbernachten in der Umgebung, sie sind auf einem Kurztripp und nutzen das \u00f6rtliche Angebot oder sie sind auf der Durchreise und haben ihre Route so angepasst, dass sie dort zwischenladen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Reicht es, einfach g\u00fcnstig gelegene Wechselstromanschl\u00fcsse verschiedener Leistung in Verzeichnissen, auf Websites und Prospekten zu nennen?<\/strong> Besser w\u00e4re es, sie in GoingElectric zu melden, da die Reichweite dieser Information dadurch einfach gr\u00f6\u00dfer ist und genauer wird. Die m\u00f6gliche Zielgruppe ist jedoch generell etwas kleiner, da entweder lange Aufenthalte zum Laden notwendig sind oder Fahrzeuge, die entsprechende Ladeeinrichtungen f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere Leistungen an Bord haben, wie derzeit nur Smart, Tesla oder ZOE.<\/p>\n<p><strong>Und was machen ich, wenn ich immer noch nicht wei\u00df, ob und welche Ladetechnik f\u00fcr mein Unternehmen oder meine Kommune geeignet ist?<\/strong> Einfach fragen. Wir k\u00f6nnen dar\u00fcber reden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Fr\u00fchling kommt, bald ist es wieder so weit: Den Menschen treibt es hinaus ins Gr\u00fcne. Doch wohin? Von der Beantwortung dieser Frage h\u00e4ngt das Einkommen vieler Mitb\u00fcrger ab. 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