{"id":1290,"date":"2015-07-26T21:57:55","date_gmt":"2015-07-26T19:57:55","guid":{"rendered":"http:\/\/zoemobil.de\/?p=1290"},"modified":"2016-07-26T19:42:36","modified_gmt":"2016-07-26T17:42:36","slug":"sonne-scheint-akku-laedt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zoemobil.de\/?p=1290","title":{"rendered":"Sonne scheint, Akku l\u00e4dt"},"content":{"rendered":"<ol>\n<figure id=\"attachment_1451\" aria-describedby=\"caption-attachment-1451\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Solar-ZOE-675x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Solar-ZOE-675x506.jpg\" alt=\"Solar ZOE: Ladezeit noch 916 Stunden und 40 Minuten...\" width=\"675\" height=\"506\" class=\"size-full wp-image-1451\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Solar-ZOE-675x506.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Solar-ZOE-675x506-300x225.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Solar-ZOE-675x506-268x200.jpg 268w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1451\" class=\"wp-caption-text\">Solar ZOE: Ladezeit noch 916 Stunden und 40 Minuten&#8230;<\/figcaption><\/figure><\/p>\n<p>So etwas w\u00fcnschte man sich nat\u00fcrlich auch f\u00fcr sein Elektroauto und oft h\u00f6rt man tats\u00e4chlich die Frage, warum E-Mobile keine Solarmodule auf dem Dach haben. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Vielleicht k\u00f6nnten PV-Module auf der Fl\u00e4che eines Autos ja im Idealfall 300 Watt Leistung liefern, aber das w\u00fcrde nicht einmal den Verbrauch der Klimatisierung ausgleichen, vom Antrieb des Fahrzeugs mal ganz zu schweigen. F\u00fcr das Laden der Fahrakkus braucht man allermindestens das Zehnfache an Leistung, und wenn es schnell gehen soll, sogar eher das Hunderfache.<\/p>\n<h3>Kleine Ladetechnik<\/h3>\n<p>Doch nicht nur die Elektrofahrzeuge, auch die kleinen Br\u00fcder und Schwestern ohne R\u00e4der ben\u00f6tigen nat\u00fcrlich Strom, zum Beispiel, um uns w\u00e4hrend der Ladepause die Zeit zu vertreiben oder um die Lades\u00e4ule f\u00fcr das Auto \u00fcberhaupt erst einmal finden zu k\u00f6nnen. Mit Akkukapazit\u00e4ten zwischen etwa 5 und 50 Wattstunden (Wh) spielen Smartphones und Tablets naturgem\u00e4\u00df in einer ganz anderen Liga. Die Akkus der aktuellen Elektroautos haben rund 400 bis 4000 mal mehr Leistung, so dass das Laden der mobilen Ger\u00e4te am USB-Anschluss des Autos keine nennenswerte Rolle f\u00fcr die Reichweite spielt. Trotzdem macht man sich doch hin und wieder auch in diesem Zusammenhang Gedanken dar\u00fcber, ob die mobilen Helferlein nicht auch aus anderen Quellen ihren Strom beziehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>K\u00fcrzlich fragte mich ein Freund nach so einer M\u00f6glichkeit, sein Smartphone w\u00e4hrend einer Segelreise auch ohne Netzanschluss laden zu k\u00f6nnen. Wenn das Boot unter Segel l\u00e4uft, sind ja in der Regel keine Generatoren in Betrieb, so dass der Strom f\u00fcr die wichtigen Navigationsger\u00e4te, den Funk und im Notfall sogar f\u00fcr die Lenzpumpe aus den Bordbatterien bezogen werden muss und daf\u00fcr sicherheitshalber reserviert bleibt.<\/p>\n<p>Das brachte mich dazu, den Markt f\u00fcr solarbetriebene Ladem\u00f6glichkeiten mal etwas n\u00e4her zu betrachten. Einige ganz interessante Produkte kamen dabei ans Sonnenlicht und sollen hier einmal vorgestellt werden.<\/p>\n<h3>Waka, Waka!<\/h3>\n<p>Das kommt vielen vielleicht bekannt vor: Zur WM in S\u00fcdafrika hie\u00df so n\u00e4mlich der offizielle Song von Shakira. &#8222;Waka, Waka!&#8220; ist Swahili und bedeutet so viel wie &#8222;Scheine hell!&#8220;. Unter dem Produktnamen &#8222;Waka Waka Power+&#8220; findet man aber ebenfalls ein, wie ich finde, einmaliges Solarladeger\u00e4t eines niederl\u00e4ndischen Herstellers. Darin sind drei Funktionen kombiniert: Das Laden eines integrierten Akkus \u00fcber das leistungsf\u00e4hige Solarmodul (oder notfalls auch \u00fcber ein Ladeger\u00e4t), zwei kr\u00e4ftige LEDs zur Beleuchtung in vier Leistungsstufen und ein USB-Port zum Anschuss und zum Aufladen von z. B. Smartphones.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1300\" aria-describedby=\"caption-attachment-1300\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502-300x300.jpg\" alt=\"Handlich, aber sehr hilfreich\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1300\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502-100x100.jpg 100w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-R\u00fcckseite-502x502.jpg 502w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1300\" class=\"wp-caption-text\">Handlich, aber sehr hilfreich<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das gleiche k\u00f6nnen zwar auch einige andere Produkte auf dem Markt, beim Kauf eines Waka-Waka verspricht der Hersteller jedoch, ein weiteres Ger\u00e4t an ein Projekt in schlecht mit Strom versorgten Gebieten zu spenden. Die Projekte sind weltweit verteilt und so erhalten afrikanische Schulkinder und ihre Familien dadurch ebenso Licht und eine M\u00f6glichkeit ihr Handy aufzuladen, wie Fl\u00fcchtlinge in diversen Lagern oder andere Menschen, die zum Beispiel durch Naturkatastrophen von Licht und Strom abgeschnitten sind. Im Fr\u00fchling 2015 gingen alle gespendeten Waka-Wakas nach Nepal, um dort den Erdbebenopfern zu helfen. \u00dcbicherweise kann man sonst selbst das bevorzugte Projekt bestimmen, das den gespendeten Waka-Waka erhalten soll.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1298\" aria-describedby=\"caption-attachment-1298\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502-300x300.jpg\" alt=\"Voll aufgeladen in 11 bis 13h\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1298\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502-100x100.jpg 100w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/Waka-Waka-502x502.jpg 502w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1298\" class=\"wp-caption-text\">Voll aufgeladen in 11 bis 13h<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Ger\u00e4t funktioniert sehr gut und dank seines durchdachten, robusten Designs und den hochwertigen Bauteilen ist es in vielen Bereichen gut einsetzbar. Das Solarmodul kann bei Sonnenschein den Akku in ein bis zwei Tagen komplett f\u00fcllen. Ein \u00fcbliches Smartphone l\u00e4sst sich dann mit der gespeicherten Energie vollst\u00e4ndig aufladen und es bleibt sogar noch Energie f\u00fcr die LED-Beleuchtung \u00fcbrig. Bei vollem Akku liefert das &#8222;Waka Waka Power+&#8220; Licht f\u00fcr bis zu 150 Stunden.<\/p>\n<p>Weitere technische Daten sind:<br \/>\n1630 mAh bei 5V (= 2200 mAh bei 3,7 V) entsprechend 8,1 Wh<br \/>\nLeistung des Solarmoduls 5 V \/ 210 mA (1,05 W)<br \/>\n200g Gewicht, Abmessungen 121 x 78 x 17 mm<\/p>\n<h3>Fl\u00e4che bringt Power<\/h3>\n<p>Wer allerdings in unseren Breiten auch an bew\u00f6lkten Tagen ausreichend Ladung f\u00fcr den t\u00e4glichen Bedarf produzieren m\u00f6chte, braucht ein Solarmodul, das auf gr\u00f6\u00dferer Fl\u00e4che Licht in Strom umwandeln kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1453\" aria-describedby=\"caption-attachment-1453\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Lava-beim-Aufheizen-506x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Lava-beim-Aufheizen-506x675-225x300.jpg\" alt=\"Lava beim Aufheizen\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1453\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Lava-beim-Aufheizen-506x675-225x300.jpg 225w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Lava-beim-Aufheizen-506x675.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1453\" class=\"wp-caption-text\">Lava beim Aufheizen<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ein gro\u00dfer Bruder des Waka-Waka ist da zum Beispiel der Lava Solar Charger von XTorm, der mit 6000mAh (22,2Wh) genug Saft f\u00fcr mehrere Aufladungen von Smartphones oder sogar von kleinen Tablets liefern kann. Um den eigenen Akku ad\u00e4quat zu bef\u00fcllen, stehen nach dem Aufklappen des gegen Spritzwasser gesch\u00fctzten Geh\u00e4uses insgesamt 20 Segmente der guten SunPower Solarmodule mit insgesamt \u00fcber 3 Watt Leistung zur Verf\u00fcgung. Bei direktem Sonnenlicht sollen 11 bis 13 Stunden f\u00fcr eine komplette Ladung ausreichen.<\/p>\n<p>Zum Anschluss der Ger\u00e4te stehen ein integriertes Mini-USB-Kabel und zwei USB-Buchsen mit 1A und 2A maximalem Ladestrom zur Verf\u00fcgung. \u00dcber ein weiteres integriertes USB-Kabel kann der Akku des Lava Solar Charger auch mal an anderen Stromquellen aufgeladen werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1454\" aria-describedby=\"caption-attachment-1454\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Noch-ganz-handlich-506x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Noch-ganz-handlich-506x675-225x300.jpg\" alt=\"Alles im Griff\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1454\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Noch-ganz-handlich-506x675-225x300.jpg 225w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Noch-ganz-handlich-506x675.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1454\" class=\"wp-caption-text\">Alles im Griff<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr Reisende in Nordeuropa ist er also f\u00fcr die Versorgung eines Smartphones recht gut geeignet, kann man doch auch mal einige dunklere Tage lang daran Strom saugen, bevor die Sonne wieder lange und stark genug f\u00fcr eine komplette Aufladung scheint. Abmessungen und Gewicht sind auch f\u00fcr einen Wanderer mit Rucksack noch ok.<\/p>\n<p>Kritik habe ich nur in Hinsicht auf einen kleinen Designmangel: So ist das Geh\u00e4use zwar robust und mit Gummi umh\u00fcllt, beim Laden liegt jedoch das kleine Display direkt auf dem Untergrund und zerkratzt daher leicht. Ein paar Gummif\u00fc\u00dfe oder ein etwas versenkt angebrachtes Display w\u00e4ren eine bessere L\u00f6sung.<\/p>\n<p><H3>Mini-PV-Anlagen<\/h3>\n<p>Ben\u00f6tigt man noch mehr Leistung beim Solarmodul und mehr Kapazit\u00e4t beim Akku, wird man auf eine Kombination von zwei separaten Ger\u00e4ten ausweichen m\u00fcssen. Im Angebot findet man eine breit gef\u00e4cherte Auswahl von Outdoor-Solarpanelen zum Ausklappen, die sich zum Einsatz beim Camping, am Rucksack beim Wandern oder sogar f\u00fcr Expeditionscamps eignen. Grunds\u00e4tzlich unterscheiden sie sich in Fl\u00e4che und Anschlussart. Der Hersteller Goal Zero verwendet zum Beispiel einen Solar-Steckertyp, der das Zusammenschalten mehrerer Panels erlaubt. Das erh\u00f6ht die Leistung nach Bedarf und macht es m\u00f6glich, sogenannte Solargeneratoren damit zu versorgen. Das sind Powerpacks mit hoher Akku-Kapazit\u00e4t und Ausg\u00e4ngen f\u00fcr verschiedene Spannungen und Stromarten: Von USB mit 5V oder Autostecker mit 12V DC bis hin zu 230V Wechselspannung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1452\" aria-describedby=\"caption-attachment-1452\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sonnenernte-per-Panel-506x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sonnenernte-per-Panel-506x675-225x300.jpg\" alt=\"Sonnenernte per Panel\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-1452\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sonnenernte-per-Panel-506x675-225x300.jpg 225w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Sonnenernte-per-Panel-506x675.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1452\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenernte per Panel<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr den eingangs genannten Zweck, n\u00e4mlich die einfache Versorgung von Smartphones und Pads halte ich jedoch Solarpanele mit USB-Anschl\u00fcssen in Verbindung mit Akkupacks f\u00fcr geeigneter, die dieselben Steckverbindungen verwenden. Man spart sich spezielle Kabel und kann bei Bedarf auch einmal die 230V-Ladestecker der mobilen Ger\u00e4te direkt zum Aufladen der Akkupacks nutzen.<\/p>\n<p>Da nicht immer und \u00fcberall ideale Wetterbedingungen f\u00fcr Photovoltaik herrschen, habe ich mich f\u00fcr ein faltbares Xtorm SolarBooster Panel mit vier Fl\u00e4chen entschieden, das damit theoretisch bis zu 24 Watt leisten kann. In der Praxis und durch die USB-Verbindungen begrenzt k\u00f6nnen h\u00f6chstens zweimal 2A Gleichstrom bei 5V Spannung flie\u00dfen. Ohnehin ist es ja so, dass in unseren Breiten selbst mittags im Hochsommer nie die maximale Leistung der Solarmodule erreicht werden kann. Aus diesem Grund sind gr\u00f6\u00dfere Fl\u00e4chen sinnvoll und oft Voraussetzung, um die ben\u00f6tigte Energie zu erhalten. Dasselbe Ger\u00e4t gibt es auch mit nur zwei Fl\u00e4chen und dann mit 12 Watt Nennleistung. Beide Modelle verwenden SunPower-Solarmodule.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1449\" aria-describedby=\"caption-attachment-1449\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupack-im-Huckepack-675x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupack-im-Huckepack-675x506-300x225.jpg\" alt=\"Akkupack im Huckepack\" width=\"300\" height=\"225\" class=\"size-medium wp-image-1449\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupack-im-Huckepack-675x506-300x225.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupack-im-Huckepack-675x506-268x200.jpg 268w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupack-im-Huckepack-675x506.jpg 675w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1449\" class=\"wp-caption-text\">Akkupack im Huckepack<\/figcaption><\/figure>\n<p>In einer Tasche auf der R\u00fcckseite des Panels finden Zubeh\u00f6r und Akkupacks Platz, die hinsichtlich ihrer Kapazit\u00e4t auch zum Panel passend ausgew\u00e4hlt werden sollten. Nur dann l\u00e4sst sich einerseits die jeweils zur Verf\u00fcgung stehende Sonnenstrahlung m\u00f6glichst gut ausnutzen und die vorhandenen Ger\u00e4te ausreichend mit Energie versorgen.  <\/p>\n<p>Ein Rechenbeispiel zur Planung: Nach einem Tag ist der Akkustand meines iPhones auf etwa 50% gesunken, desgleichen bei meinem iPad mini. Zum Aufladen in der Nacht w\u00fcrden also etwa 2000mAh (bezogen auf 3,7V Akkuspannumg) aus dem Akkupack ben\u00f6tigt. Das k\u00f6nnte selbst das Waka-Waka zwar knapp leisten, w\u00e4re aber am Ende des n\u00e4chsten Tages sogar bei g\u00fcnstiger Sonneneinstrahlung vermutlich nicht wieder voll geladen. Besser passen w\u00fcrde f\u00fcr diesen Zweck der Lava Solar Charger, der mit 6000mAh auch mehrere Tage lang Kapazit\u00e4t zum Laden h\u00e4tte und dennoch an einem Sonnentag mit seinem integrierten Panel wieder aufgeladen werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Rechnet man noch einmal rund 6000mAh f\u00fcr die mobilen Ger\u00e4te der Familienangeh\u00f6rigen hinzu, ist das wiederum zu knapp. Ein Akkupack mit 15.000mAh, das tags\u00fcber mit dem gro\u00dfen SolarBooster Panel aufgeladen wird, reicht da an im Sommer gerade so aus. In der Praxis kommen ja noch einige Faktoren hinzu, die die Ausbeute an Sonnenschein schm\u00e4lern. Erst einmal gibt es nat\u00fcrlich Bew\u00f6lkung und dann hat man nicht immer Gelegenheit und Zeit, das Panel ohne Verlustgefahr irgendwo auszulegen.<\/p>\n<p>Meine Erfahrung ist daher die, dass man sich mit einem gro\u00dfen Panel und ggf. mehreren Akkupacks am besten auf die unterschiedlichen Situationen einstellen kann. Mitunter sind zwar bereits am Mittag alle Akkus voll, aber daf\u00fcr reicht die Ladeleistung auch an bew\u00f6lkten Tagen noch aus. Bei Bedarf und blauem Himmel kann man Smartphones und Tablets sogar direkt anschlie\u00dfen, was noch effizienter ist, aber nat\u00fcrlich auch mehr Aufmerksamkeit ben\u00f6tigt. Schlie\u00dflich vertragen die genannten Ger\u00e4te weder direktes Sonnenlicht noch pl\u00f6tzliche Regenschauer besonders gut, von der Verlustgefahr mal ganz zu schweigen. Dagegen sind die Panels robust und die Akkupacks in der Tasche recht gut vor einem Schauer gesch\u00fctzt.<\/p>\n<h3>Watt ihr Volt<\/h3>\n<p>Noch ein letztes Wort zu den Akkupacks. Ich verwende derzeit eine Xtorm Power Bank Go mit 4000mAh, die beim Panel dabei war, und eine zus\u00e4tzliche Xtorm Power Bank Free mit 15000mAh. Beide Packs haben mir vom robusten Design her gut gefallen und vor allem von der M\u00f6glichkeit her, \u00fcber ihr integriertes USB-Kabel mit maximal 2A geladen zu werden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1450\" aria-describedby=\"caption-attachment-1450\" style=\"width: 506px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506.jpg\" alt=\"Lizenz zum Laden\" width=\"506\" height=\"506\" class=\"size-full wp-image-1450\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506.jpg 506w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/Akkupacks-506x506-100x100.jpg 100w\" sizes=\"(max-width: 506px) 100vw, 506px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1450\" class=\"wp-caption-text\">Lizenz zum Laden<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das ist bei billigen Akkupacks \u00fcbrigens oft nicht der Fall und so k\u00f6nnen sie mitunter nur mit dem USB-Standard von 500mA bei 5V aufladen, was entsprechend lange dauert und die vom Panel gegebenenfalls gelieferte Leistung nicht ausnutzt.<\/p>\n<p>Apropos ausnutzen: Die 4000mAh oder 15000mAh kommen in der Praxis nicht in vollem Umfang auch im Endger\u00e4t an. Nat\u00fcrlich gehen beim Laden des Ger\u00e4teakkus aus dem Akkupack einige Prozent der Leistung verloren. Und dann sind die Angaben auch immer gern auf die Akkuspannung von 3,7V bezogen. Rechnet man mit der USB-Ladespannung von 5V werden aus 4000mAh gleich mal nur 2960mAh und aus 15000 entsprechend 11100. Besser vergleichbar ist die Einheit Wattstunde (Wh), die sich aus der Multiplikation von Akkukapazit\u00e4t in Milliamperestunden (mAh) und der Spannung in Volt (V) ergibt. F\u00fcr die genannten Akkupacks sind das also 14,8Wh und 55Wh.<\/p>\n<p>Das gro\u00dfe Panel liefert zum Vergleich an einem typischen Tag insgesamt um die 60Wh Strom. Bei optimalen Bedingungen wird das gro\u00dfe Akkupack also an einem der 10 Watt Anschl\u00fcsse innerhalb von sechs bis sieben Stunden voll. Und ein iPad mini verf\u00fcgt zum Beispiel \u00fcber einen Akku mit 16,7Wh, ein iPhone 5S \u00fcber einen mit 5,8Wh. Zwei iPad mini und drei iPhones werden also auch aus dem gro\u00dfen Akkupack wegen der Verluste beim &#8222;umpumpen&#8220; dennoch nicht komplett voll.<\/p>\n<p>Noch ein Grund f\u00fcr Irritation: Auch die kleinen blauen LEDs sind bez\u00fcglich der vorhandenen Kapazit\u00e4t nicht sehr verl\u00e4sslich, besonders beim gro\u00dfen Akkupack. Unbelastet leuchten zum Beispiel drei der Lichter, was 75% bedeuten sollte. Nach dem Anschluss eines Ger\u00e4tes geht dann aber schon einmal die dritte LED aus und schnell wird klar, dass wesentlich weniger im Akku war, als angezeigt.<br \/>\nEin genauere Anzeige des Akkustands w\u00e4re also sch\u00f6ner. Aber nach kurzer Eingew\u00f6hnungszeit ist es eigentlich kein Problem mehr, die verbleibende Energiemenge einzusch\u00e4tzen. Seit einigen Monaten klappt das jetzt schon ganz prima ohne Netzanschluss und mit pers\u00f6nlichem kleinen Sonnenkraftwerk. Und den eigenen Strom gewinnen und verwenden zu k\u00f6nnen, ist schon ein ziemlich gutes Gef\u00fchl.<\/p>\n<h3>Eine kurze Erg\u00e4nzung (Juni 2016)<\/h3>\n<p>Wer einen Balkon oder eine Terrasse in Sonnenlage besitzt, kann dort sogar Strom f\u00fcr sein Hausnetz produzieren: Das clevere Solarpanel &#8222;simon&#8220; der <a href=\"http:\/\/simon.energy\/\" title=\"homemade.energy GmbH\" target=\"_blank\">homemade.energy GmbH<\/a> aus Wien ist dazu geeignet, den Verbrauch am Z\u00e4hler um bis zu 150 Watt zu reduzieren. Es wird daf\u00fcr an geeigneter Stelle aufgeh\u00e4ngt oder aufgestellt und ganz einfach mit einer Schukosteckdose verbunden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1895\" aria-describedby=\"caption-attachment-1895\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/simon_Terrasse-675x472.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/simon_Terrasse-675x472.jpg\" alt=\"Strom von der eigenen Terrasse mit simon (Foto: oekostrom AG)\" width=\"675\" height=\"472\" class=\"size-full wp-image-1895\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/simon_Terrasse-675x472.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/simon_Terrasse-675x472-300x210.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1895\" class=\"wp-caption-text\">Strom von der eigenen Terrasse mit simon (Foto: oekostrom AG)<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00e4llt nun ausreichend Licht auf die monokristallinen Zellen, dann erzeugt das Panel Wechselstrom, der in das Hausnetz abgegeben wird. Wer zum Beispiel Internetrouter, Faxger\u00e4t, Telefonanlage oder andere st\u00e4ndig eingeschaltete Ger\u00e4te betreibt, der kann seinen Dauerverbrauch auf diese Weise mit &#8222;simon&#8220; senken oder sogar ausgleichen. Der Hausanschluss mit dem Stromz\u00e4hler liefert dann entsprechend weniger Strom und das eigene kleine Sonnenkraftwerk tr\u00e4gt einen Teil zur Versorgung bei.<\/p>\n<p>Energie in Form von Strom selbst zu &#8222;ernten&#8220; ist mit diesen Produkten also auch f\u00fcr Menschen m\u00f6glich, die keine eigenen Dachfl\u00e4chen f\u00fcr eine PV-Anlage zur Verf\u00fcgung haben. Ein wenig Platz an der Sonne reicht daf\u00fcr schon aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So etwas w\u00fcnschte man sich nat\u00fcrlich auch f\u00fcr sein Elektroauto und oft h\u00f6rt man tats\u00e4chlich die Frage, warum E-Mobile keine Solarmodule auf dem Dach haben. Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Vielleicht k\u00f6nnten PV-Module auf der Fl\u00e4che eines Autos ja im Idealfall 300 Watt Leistung <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/zoemobil.de\/?p=1290\">Weiterlesen &#8230;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1451,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,6],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1290"}],"collection":[{"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1290"}],"version-history":[{"count":35,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1290\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1898,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1290\/revisions\/1898"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/1451"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1290"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1290"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/zoemobil.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1290"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}