{"id":2013,"date":"2016-10-10T12:03:55","date_gmt":"2016-10-10T10:03:55","guid":{"rendered":"http:\/\/zoemobil.de\/?p=2013"},"modified":"2017-04-20T20:28:06","modified_gmt":"2017-04-20T18:28:06","slug":"zoe-reloaded","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zoemobil.de\/?p=2013","title":{"rendered":"ZOE &#8211; reloaded"},"content":{"rendered":"<p><figure id=\"attachment_2032\" aria-describedby=\"caption-attachment-2032\" style=\"width: 675px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Doppelherz-675x4501.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Doppelherz-675x4501.jpg\" alt=\"ZOE jetzt mit doppelter Reichweite\" width=\"675\" height=\"450\" class=\"size-full wp-image-2032\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Doppelherz-675x4501.jpg 675w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Doppelherz-675x4501-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 675px) 100vw, 675px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2032\" class=\"wp-caption-text\">ZOE jetzt mit doppelter Reichweite<\/figcaption><\/figure><br \/>\nDas in Europa und auch in Deutschland beliebteste Elektroauto Renault ZOE legt seit dem Pariser Autosalon 2016 noch einen Zahn zu. Und dies nicht als netter Konzeptentwurf f\u00fcr irgendwann sp\u00e4ter einmal, sondern f\u00fcr jetzt gleich: Das neue Modell (R400) mit einem 41kWh Akku kann ab sofort bestellt werden!<\/p>\n<p>Damit verdoppelt sich die realistische Reichweite der ZOE auf 300km. Die Distanz zwischen Hannover und D\u00fcsseldorf, Berlin und Hamburg oder N\u00fcrnberg und Leipzig wird nun ohne Zwischenladung und mit einer angemessenen Reserve m\u00f6glich. Was aber noch wichtiger ist: Das in manchen Regionen immer noch etwas l\u00f6cherige Netz von Schnelllades\u00e4ulen ist mit der h\u00f6heren Reichweite entschieden besser und entspannter nutzbar. L\u00e4ngere Fahrten lassen sich so viel leichter planen und durchf\u00fchren.<\/p>\n<h3>Alltagstauglichkeit erh\u00f6ht?<\/h3>\n<p>An sich ist eine solche Akkukapazit\u00e4t f\u00fcr die t\u00e4glichen Fahrten der meisten Autofahrer \u00fcberhaupt nicht relevant. Sie stellt allerdings f\u00fcr viele noch z\u00f6gerliche Umsteiger einen entscheidenden Faktor dar: Zu hartn\u00e4ckig h\u00e4lt sich die Vorstellung, dass man mindestens f\u00fcr einen Tag auf der Autobahn Treibstoff im Fahrzeug haben muss, um nicht als grinsende Trockenmumie am Rand der Fahrbahn zu enden. Da sind 400 Kilometer Reichweite nach NEFZ-Norm schon einmal eine beruhigende Verbesserung.<\/p>\n<p>In der Praxis des typischen PKW-Nutzers sind tats\u00e4chlich jedoch t\u00e4gliche Distanzen von 40 bis 50km die Regel. Das klappt bereits mit den heute \u00fcblichen kleineren Akkus sehr, sehr gut. Die mit dem neuen Akku gr\u00f6\u00dfere zur Verf\u00fcgung stehende Energiemenge macht es nun aber durchaus m\u00f6glich, auch auf l\u00e4ngeren Strecken besser voranzukommen. Doch Faktoren wie Fahrgeschwindigkeit, Wind, Steigung und Temperatur beinflussen die Reichweite beim Elektroauto weiterhin sehr, so dass NEFZ-Angaben noch viel weniger Realit\u00e4tsn\u00e4he haben, als bei anderen Antrieben. Echte 200km bei &#8222;h\u00f6herer&#8220; Geschwindigkeit von 120 bis 130km\/h d\u00fcrften aber nun ebenso drin sein, wie Etappen von 250km bis 350km bei entsprechend sparsamer Fahrweise. F\u00fcr &#8222;schneller <strong>und<\/strong> weiter&#8220; braucht es jedoch noch gr\u00f6\u00dfere Akkus, wie zum Beispiel beim Opel Ampera-e oder den Tesla Modellen.<\/p>\n<p>Bei der ZOE liegt der Verbrauch im &#8222;erfahrenen&#8220; Durchschnitt bei etwas \u00fcber 14kWh auf 100km. Etwa dasselbe wird bei einer typischen E-Autobahnfahrt zwischen Berlin und Hannover im Bordcomputer angezeigt. Niedrigerer und h\u00f6herer Stromverbrauch sind nat\u00fcrlich jederzeit m\u00f6glich, wenn man entsprechend f\u00e4hrt und zus\u00e4tzliche elektrische Verbraucher beteiligt sind. Dies nur mal als Anhaltspunkt f\u00fcr eine realistische Einsch\u00e4tzung der M\u00f6glichkeiten, die in diesem Auto ein 41kWh-Akku bietet.<\/p>\n<h3>Flux-Compensator onboard<\/h3>\n<p>Wenn man so will, mag man das Akku-Upgrade vor allem als Zeitmaschine betrachten. Zum Beispiel k\u00f6nnte mit der 22kWh-ZOE von 2014 eine Fahrt aus der City von Berlin nach Hannover von etwas weniger als 300km etwa so verlaufen:<\/p>\n<figure id=\"attachment_2048\" aria-describedby=\"caption-attachment-2048\" style=\"width: 225px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/TU-Brauschweig-506x675.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/TU-Brauschweig-506x675-225x300.jpg\" alt=\"An der TU Braunschweig\" width=\"225\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-2048\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/TU-Brauschweig-506x675-225x300.jpg 225w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/TU-Brauschweig-506x675.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2048\" class=\"wp-caption-text\"><br \/>\nAn der TU Braunschweig<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aus Berlin heraus zum Ladepunkt in Thee\u00dfen. Dort etwa 30 bis 40 Minuten Pause w\u00e4hrend des Ladens mit 43kW, die \u00fcblicherweise zum Essen, f\u00fcr E-Mails o. \u00e4. genutzt werden. <\/p>\n<p>Danach geht es weiter bis nach Braunschweig, wo an der TU immerhin ein 22kW-Ladepunkt vorhanden ist. Hier wird das Auto jedoch nur so weit nachgeladen, wie es f\u00fcr den Rest der Strecke n\u00f6tig ist, also etwa ebenfalls eine halbe bis dreiviertel Stunde lang.<\/p>\n<p>Insgesamt sind das also etwa eine bis anderthalb Stunden zum Laden und dreieinhalb Stunden Fahrt. So um die f\u00fcnf Stunden muss man bei normaler Verkehrslage also f\u00fcr die Strecke rechnen, wenn man mit dem kleineren Akku unterwegs ist.<\/p>\n<p>Mit dem gro\u00dfen Akku w\u00e4re die gesamte Strecke bei sparsamer Fahrweise sicherlich in einem St\u00fcck zu bew\u00e4ltigen. Da die Ladepausen komplett wegfallen k\u00f6nnten, d\u00fcrfte man nur um die dreieinhalb Stunden ben\u00f6tigen. Das ist f\u00fcr diese Distanz schon ein angenehmer Zeitvorteil, wenn man keine Stopps machen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Allerdings gibt es seit dem 2015er ZOE Modell R240 einen Haken, der sich auch f\u00fcr das neue 2017er Modell R400 mit 41kW-Akku bei Distanzen <strong>\u00fcber<\/strong> 300km auswirken kann: Die Ladetechnik ist wegen des neu entwickelten, etwas effizienteren Motors dieses Modells auf 22kW begrenzt. Das bedeutet, man h\u00e4ngt damit mindestens zwei Stunden am Kabel, bevor der leere Akku wieder voll geladen ist. Das kann gegen\u00fcber dem ersten Modell der ZOE &#8211; mit kleinem Akku (Q210) aber 43kW-Ladetechnik &#8211; auf bestimmten Distanzen die gesamte Fahrzeit sogar verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p>Auch Stephan Hilchenbach kommt in seinem Blog im Vergleich der zwei Fahrzeuge unter dem Titel <a href=\"http:\/\/www.elektroauto-zoe.de\/ladehemmung\/\" title=\"Ladehemmung\" target=\"_blank\">Ladehemmung <\/a> daher zu einem interessanten Ergebnis. Er l\u00e4sst die zwei Modelle Q210 und R400 in einer fiktiven Wettfahrt \u00fcber eine l\u00e4ngere Strecke gegeneinander antreten. Die Schlussfolgerungen: Keine Auswirkung der gr\u00f6\u00dferen Akku-Kapazit\u00e4t im typischen Alltag, Verbesserung bei Fahrten zwischen 150 und 300km, ggf. sogar ein Nachteil bei l\u00e4ngeren Distanzen, wenn das Auto zwar mit gro\u00dfem Akku, jedoch nur mit der 22kW-Ladetechnik ausgestattet ist.  <\/p>\n<h3>Upgrades!<\/h3>\n<p>Gl\u00fccklich kann sich demnach sch\u00e4tzen, wer die &#8222;alte&#8220; ZOE besitzt und mit dem gr\u00f6\u00dferen Akku etwas anfangen kann. Renault hat n\u00e4mlich angek\u00fcndigt, dass f\u00fcr etwa \u20ac3.500 der kleinere 22kW Akku gegen den neuen mit 41kW ausgetauscht werden kann. Zus\u00e4tzlich w\u00fcrde die monatliche Miete daf\u00fcr um ca. \u20ac10 steigen. <\/p>\n<p>Und auch das ist neu: Nun kann man sich auch f\u00fcr den Kauf des Akkus entscheiden, statt ihn zu mieten. Etwa \u20ac8.000 m\u00fcssen dann allerdings zus\u00e4tzlich auf den Tisch gelegt werden. (Alle Preisangaben ohne Gew\u00e4hr!) Die Neuwagenpreise unterscheiden sich daher ab sofort bez\u00fcglich dieser Option.<\/p>\n<p>Apropos Optionen: Wie man aus den Niederlanden und \u00d6sterreich (?) h\u00f6rt, sind dort ZOEs in deutlich mehr Modellvarianten bestellbar. Dort kann man sowohl bez\u00fcglich der Akukapazit\u00e4t als auch der Ladeleistung sein Wunschauto zusammenstellen. Allerdings leuchtet es nicht so richtig ein, wieso das erstens in Deutschland nicht m\u00f6glich ist und zweitens, weshalb man f\u00fcr nur rund \u20ac700 Ersparnis auf die h\u00f6here Ladeleistung verzichten soll. Allenfalls der beim neuen Motor etwas g\u00fcnstigere Stromverbrauch k\u00f6nnte daf\u00fcr ein schwaches Argument sein, das sich in der Praxis aber quasi nicht auswirkt.<\/p>\n<p>Was sich bei der ZOE im Innenraum, der Bordelektronik und den Preisen sonst noch so ver\u00e4ndert hat, findet man zum Beispiel bei <a href=\"https:\/\/blog.renault.de\/neues-von-renault-zoe-r400-elektroauto-mit-400km-reichweite\/\" title=\"Renault\" target=\"_blank\">Renault<\/a> oder bei der <a href=\"http:\/\/zoepionierin.de\/renault-zoe-41-kilowattstunden-fuer-300-kilometer-reichweite\/\" title=\"ZoePionierin\" target=\"_blank\">ZoePionierin<\/a>.<\/p>\n<h3>Und wie geht es weiter?<\/h3>\n<figure id=\"attachment_2049\" aria-describedby=\"caption-attachment-2049\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506-300x300.jpg\" alt=\"Typ2: Zum Laden von E-Autos mit Wechselstrom\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"size-medium wp-image-2049\" srcset=\"https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506-300x300.jpg 300w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506-150x150.jpg 150w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506-100x100.jpg 100w, https:\/\/zoemobil.de\/wp-content\/uploads\/2016\/10\/Typ2-506x506.jpg 506w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-2049\" class=\"wp-caption-text\">Typ2: Zum Laden von E-Autos mit Wechselstrom<\/figcaption><\/figure>\n<p>Na, f\u00fcr Renault bestimmt erst mal gar nicht so schlecht. Nach sorgf\u00e4ltiger Geheimhaltung, mit schlauem Design und gutem Timing haben sie erreicht, dass m\u00f6gliche Kunden nun ein konkretes Angebot f\u00fcr ein sofort verf\u00fcgbares E-Auto haben, zum Einstiegspreis von unter \u20ac20.000 (inkl. F\u00f6rderung), wenn man den Akku mieten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Die ZOE l\u00e4sst sich inzwischen allein in Deutschland an rund 7000 Typ2-Schnellladeanschl\u00fcssen z\u00fcgig aufladen und verf\u00fcgt nun \u00fcber eine Reichweite, die aktuell nur teure Teslas toppen k\u00f6nnen. Da haben die Franzosen vieles richtig gemacht, finde ich.<\/p>\n<p>Dennoch sind Akku-Verbesserungen nat\u00fcrlich auch bei anderen Marken und Modellen angek\u00fcndigt oder bereits umgesetzt: Der Leaf hat jetzt schon \u00fcber 30kWh, eGolf und i3 kommen wohl zum Jahreswechsel mit \u00e4hnlichen Akkus heraus. Durch den g\u00fcnstigen Verbrauch dieser Fahrzeuge d\u00fcrfte das auch f\u00fcr etwa 300km reichen. Tesla bietet seit kurzem sein Spitzenmodell sogar mit 100kWh an. Damit l\u00e4sst sich nat\u00fcrlich recht flott <strong>und <\/strong>weit fahren.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr wird wohl auch der Ampera-e auf den Markt kommen <em>(Update: Stand April ist nun offiziell von Herbst 2017 die Rede)<\/em>, der mit einem 60kWh-Akku erh\u00e4ltlich sein wird, und vermutlich ein Jahr sp\u00e4ter Teslas Modell 3 mit gleicher Akku-Kapazit\u00e4t. Diese Fahrzeuge d\u00fcrften eine neue Generation von E-Auto-Fahrern hervorbringen, denn mit ihnen werden Nutzungsprofile \u00e4hnlich derer von Autos mit Ottomotoren m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Nur bei den neuen Smart ED-Modellen ist der Zuwachs bei der Akku-Kapazit\u00e4t eher sparsam ausgefallen. Immerhin d\u00fcrften die rund 18kWh nun f\u00fcr etwa 150km am St\u00fcck reichen und k\u00f6nnen \u00fcber einen Schnelllader mit vermutlich 22kW an den genannten fast 7000 Typ2-Ladeanschl\u00fcssen wieder aufgeladen werden. Es wird ab dem Fr\u00fchjahr drei Modelle geben: Den Zweisitzer als Coupe und als Cabrio sowie den Viersitzer.<\/p>\n<p>Es bleibt also spannend und es tut sich wie erwartet vor allem etwas bei der Reichweite der Fahrzeuge. Besonders interessant ist es aber, wenn auch Bestandskunden an der Weiterentwicklung teilhaben k\u00f6nnen und f\u00fcr ihr Fahrzeug ein akzeptables Upgradeangebot bekommen. Gut gemacht, Renault!<\/p>\n<p><H3>Nachtr\u00e4ge Zum Thema<\/H3><\/p>\n<p>Wie bei <a href=\"http:\/\/www.goingelectric.de\/2016\/10\/25\/news\/renault-ccs-combined-charging-system-europa\/\" title=\"GoingElectric\" target=\"_blank\">GoingElectric<\/a> Ende Oktober berichtet, hat sich Renault nun zur Schnellladung mit Gleichstrom ge\u00e4u\u00dfert. Zuk\u00fcnftige Modelle der ZOE (realistisch wohl ab 2020 erh\u00e4ltlich) werden demnach neben bis zu 22kW Wechselstrom auch mindestens 100kW Gleichstrom laden k\u00f6nnen. Daf\u00fcr soll der CCS-Ladestandard zum Einsatz kommen, der den um zwei Gleichstromkontakte erg\u00e4nzten Typ2-Stecker verwendet. Wenn sich daf\u00fcr dann auch \u00e4ltere Modelle der ZOE umr\u00fcsten lassen w\u00fcrden&#8230; (tr\u00e4um)!<\/p>\n<p>Zwei interessante Berichte von ersten Testfahrten mit dem neuen Modell der ZOE findet man seit 10. Dezember 2016 bei der <a href=\"http:\/\/zoepionierin.de\/renault-zoe-ze40-reichweitenangst-ade\/\" title=\"ZoePionierin\" target=\"_blank\">ZoePionierin<\/a> Jana H\u00f6ffner und von Guy Weemaes im <a href=\"http:\/\/www.goingelectric.de\/2016\/12\/12\/test\/testbericht-renault-z-e-40-doppelte-reichweite\/\" title=\"GoingElectric-Forum\" target=\"_blank\">GoingElectric-Forum<\/a>.<\/p>\n<p>Im Forum wird Ende Dezember 2016 ebenfalls auf franz\u00f6sische Medien verwiesen, in denen Renault nun offiziell angek\u00fcndigt hat, die ZOE ab 2019 mit dem Gleichstrom-Ladesystem CCS und &#8222;hoher Ladeleistung&#8220; anzubieten. <\/p>\n<p>Sollte das Fahrzeug tats\u00e4chlich weiterhin \u00fcber mindestens 22kW Wechselstromladung verf\u00fcgen, stellte das zusammen mit Tesla die flexibelste L\u00f6sung zum Laden von Elektroautos in Europa dar.<\/p>\n<p>Das d\u00fcrfte unter Umst\u00e4nden ein nicht zu untersch\u00e4tzender Vorteil sein, denn aktuell ist f\u00fcr die Schnellladung eine sehr unattraktive Preisgestaltung festzustellen. W\u00e4hrend man an preiswert zu erstellenden 22kW Wechseltrom-Lades\u00e4ulen nur etwa 30 Cent je Kilowattstunde zahlen muss, kommt man an den sogenannten TrippleChargern, die auch Gleichstromladung anbieten, wegen ihrer hohen Baukosten auf bis zu \u00fcber einen Euro pro Kilowattstunde.<\/p>\n<p>Denn der Ladevorgang wird dort nach Ladedauer abgerechnet und die h\u00e4ngt vor allem vom Betriebszustand des Akkus (warm, kalt, halbvoll oder leer usw.) ab. Da wird derzeit eine Fahrt mit dem Diesel pl\u00f6tzlich wieder richtig preiswert, was \u00fcberhaupt nicht im Sinne der Elektromobilit\u00e4t ist und (hoffentlich) zu einem Wettbewerb beim Strompreis an Lades\u00e4ulen f\u00fchren wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das in Europa und auch in Deutschland beliebteste Elektroauto Renault ZOE legt seit dem Pariser Autosalon 2016 noch einen Zahn zu. 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